Rehabilitative Rückenschule

Nach § 43 Nr.2 SGB V kann die gesetzliche Krankenkasse als ergänzende Leistungen solche Leistungen zur Rehabilitation erbringen, die unter Berücksichtigung von Art und Schwere der Behinderung erforderlich sind, um das Ziel der Rehabilitation zu erreichen oder zu sichern, wenn zuletzt die gesetzliche Krankenkasse Krankenbehandlung geleistet hat oder leistet.

Eine Kostenübernahme der nach § 43 Nr.2 SGB V erbrachten Leistungen setzt somit voraus, dass es sich um eine von einem Behandlungszweck geprägte medizinische Rehabilitation handelt, eine Behinderung vorliegt, die gesetzliche Krankenkasse zuletzt Leistungen erbracht hat oder noch Leistungen erbringt. Die Vorlage einer ärztlichen Verordnung zur Rehabilitativen Rückenschule ist somit erforderlich.

Zielgruppe: Versicherte mit Rücken- / Wirbelsäulenbeschwerden

Die Rehabilitative Rückenschule im Zentrum für Gesundheitssport, Sport- und Physiotherapie umfasst 10 Einheiten, pro Einheit ca. 2 Stunden.

Die Einheiten beinhalten:

  • Eine umfangreiche Eingangsdiagnostik, um einen entsprechend den Voraussetzungen individuellen Übungsplan zu erstellen.
  • Eine Einheit, in der theoretisches Wissen über Aufbau und Funktion der Wirbelsäule und rückengerechtes Verhalten im Alltag und Beruf erarbeitet wird.
  • Acht weitere Einheiten, in denen gezielte individuelle Bewegungsübungen mit und ohne Geräte zur Mobilisierung, Kräftigung und Dehnung der Muskulatur mit Schwerpunkt Rückenmuskulatur durchgeführt werden sowie rückengerechtes Verhalten im Alltag und Beruf geübt und automatisiert wird.

Die Kurskosten betragen 165,-€, in der Regel beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen nach regelmäßiger Teilnahme mit ca. 75 €.

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